Hörstudio Schirner – winner 2026

GCA®
Datum
28.03.2025
Unternehmen
Hörstudio Schirner
Status
Verifiziert
Score
8,1/10
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Das Hörstudio Schirner ist ein inhabergeführter Hörakustik-Meisterbetrieb mit Standorten in Hilden, Düsseldorf, Langenfeld und Haan. Seit der Gründung 1998 begleitet das Unternehmen Menschen aller Altersstufen auf dem Weg zu bestem Hören und setzt dabei auf den ganzheitlichen Schirner-Effektiv-Ansatz: professionelle Hörgeräte-Anpassung, modernste Technologie, das exklusive Renova-Hörtraining und konsequente Nachbetreuung. Hörgeräte werden individuell angepasst, digital abgeformt und mit eigenem 3D-Drucker gefertigt. Das gezielte Hörtraining ist dabei kein optionaler Zusatz, sondern zentraler Bestandteil des Hörerfolgs. Kundenzufriedenheit bedeutet für das Hörstudio Schirner, Kunden langfristig als Wegbegleiter zu begleiten. Im Interview erläutert Inhaber Ralph Schirner, was das Hörstudio Schirner in Hinblick auf die Zufriedenheit ihrer Kunden so außergewöhnlich erfolgreich macht.

Ralph Schirner – Inhaber

Herr Schirner, herzlichen Glückwunsch zum Erhalt des German Customer Award. Was hat Sie dazu motiviert, das Unternehmen zu gründen?

RS

Das Hörstudio Schirner wurde 1998 gegründet mit dem Ziel, Menschen bestmögliches Hören zu ermöglichen.

Welche Auswirkungen glauben Sie kann der Gewinn des Awards auf die Zukunft Ihres Unternehmens haben?

RS

Wir hoffen, den Bekanntheitsgrad und das Vertrauen in unseren Meisterbetrieb weiter steigern zu können.

„Nicht sehen trennt die Menschen von den Dingen und nicht hören trennt die Menschen von den Menschen.“

Ralph Schirner – Inhaber

Was macht Ihr Unternehmen anders im Bereich Kundenzufriedenheit als Ihre Mitbewerber?

RS

Wir betrachten den Kunden ganzheitlich. Auf der einen Seite muss die Schwerhörigkeit durch ein entsprechend angepasstes Hörgerät optimal ausgeglichen werden und auf der anderen Seite muss der Kunde lernen, die neu gewonnenen Höreindrücke wieder zu verarbeiten. Diesen Prozess unterstützen wir durch unser Hörtraining und macht einen ganz wesentlichen Part des Erfolges aus, der leider sehr oft unterschätzt wird, aber absolut essentiell ist.

Wie schätzen Sie den Wettbewerb in Ihrer Branche ein und ist dieser besonders intensiv?

RS

Der Hörgerätemarkt ist ein durchaus stark umkämpfter Markt, in den Hersteller durch Retailaktivitäten immer mehr eingreifen. Leider geschieht dies häufig zu Lasten der Qualität, denn ein Konzern hat in erster Linie seine Aktionäre im Blick und weniger den Hörerfolg des individuellen Kunden. Hier liegt aber auch die große Chance für den inhabergeführten Betrieb.

Wie hat sich die Arbeit in Ihrer Branche in den vergangenen Jahren verändert?

RS

Die Digitalisierung hat unsere Arbeit extrem verändert. Hörgeräte sind heute alle zu 100% digital, werden mit dem Mobiltelefon verbunden und bieten dadurch viele Komfortfunktionen. Aber auch das Ohr wird inzwischen digital abgeformt, die Abformung wird digital bearbeitet und dann mittels eigenem 3D-Drucker produziert. Dennoch muss die Anpassung immer in Zusammenarbeit mit dem Kunden und unserem Experten erfolgen. Letztendlich sind wir deshalb immer noch ein Handwerksbetrieb, allerdings auf einem sehr hohen technischen Niveau.

Was glauben Sie, sind die typischen Fallstricke in Ihrer Branche?

RS

Häufig werden Hörgeräte in einer First-Fit-Einstellung mitgegeben. Dies kann immer nur ein Startpunkt sein und hier beginnt, zumindest in einem innovativen Betrieb, die eigentliche Arbeit. Entscheidend ist nun aber weniger der subjektive Feinabgleich, denn der führt durch Hörentwöhnung zu schlechten Ergebnissen, sondern vielmehr der Einsatz objektiver Messmöglichkeiten oder Skalierungsverfahren.

Wie stellen Sie sich die Entwicklung Ihres Unternehmens in den nächsten Jahren vor?

RS

Die künstliche Intelligenz wird unsere Arbeit stark verändern. Schon jetzt führt der Einsatz von künstlicher Intelligenz zu leistungsfähigeren Hörsystemen. Denkbar sind auch EEG-Messungen direkt im Gehörgang, die wiederum Auswirkungen auf die Arbeitsweise der Hörgeräte haben werden. Hier ist auch eine optionale Schnittstelle zu weiteren Gesundheitsdienstleistern gegeben.

Welchen Tipp können Sie anderen Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern für eine herausragende Kundenzufriedenheit geben?

RS

Alle Entscheidungen im Unternehmen sollten immer mit der Frage verbunden werden: Welchen Nutzen hat der Kunde? Beim Beispiel Hörgeräte interessiert den Kunden ja weniger, was das Hörgerät für technische Eigenschaften hat, sondern immer was ihm das bringt. Für uns gilt beim Prozess der Hörgeräteanpassung immer: Das Beste ist gerade gut genug für unsere Kunden. Wichtig ist auch die Nachsorge. Mit dem Kauf endet die Kundenbeziehung ja nicht, sondern fängt gerade erst an. Wir sehen uns als Wegbegleiter für die nächsten Jahre auf dem Weg zu bestem Hören.

„Zu gutem Hören gehört mehr als nur ein Hörgerät. Es braucht immer unsere Expertise, gute Technik und den Wiederaufbau der Hörverarbeitung durch Hörtraining.“

Ralph Schirner – Inhaber

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