MARKETFACTION – official winner 2025

GCA®
Datum
19.12.2025
Unternehmen
MARKETFACTION
Award des Jahres
2025
Score
7,0/10
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MARKETFACTION ist eine auf strategisches Marketing und Positionierung spezialisierte Beratung, die Unternehmen und Solopreneure dabei unterstützt, ihre Angebote klar zu schärfen und nachhaltig am Markt zu etablieren. Mit fundierter fachlicher Expertise und langjähriger Erfahrung entwickelt MARKETFACTION individuelle Marketingstrategien, die auf Klarheit, Wirkung und langfristigen Erfolg ausgerichtet sind. Jedes Projekt basiert auf intensiver Analyse, persönlicher Beratung und einer engen Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Ziel ist es, Lösungen zu schaffen, die nicht nur sichtbar machen, sondern echten unternehmerischen Mehrwert liefern. Die hohe Kundenzufriedenheit spiegelt diesen Anspruch deutlich wider. Im Interview erläutert Inhaberin Monika Bendel, was MARKETFACTION in Hinblick auf die Zufriedenheit ihrer Kunden so außergewöhnlich erfolgreich macht.

Monika Bendel – Inhaberin

Frau Bendel, herzlichen Glückwunsch zum Erhalt des German Customer Award. Was hat Sie dazu motiviert, MARKETFACTION zu gründen?

MB

2017 habe ich MARKETFACTION gegründet, weil ich gesehen habe, wie oft Marketing einfach nur umgesetzt wird, ohne Verantwortung für das Ergebnis zu übernehmen. In meiner Konzernzeit kamen immer wieder Menschen auf mich zu und wollten „so ein Marketing wie bei euch“. Nebenbei durfte ich jedoch nichts machen, nicht einmal als Speakerin auftreten, außer der Konzern hat mich offiziell geschickt. Also habe ich regionale Agenturen empfohlen und später nachgehakt, ob die Zusammenarbeit gut war, weil ich wissen wollte, ob ich diese Empfehlungen mit gutem Gewissen weitergeben kann.

Die Antworten haben mich ehrlich erschreckt. Sehr oft kam ein klares Nein. Und je häufiger ich das hörte, desto mehr hat es mich geärgert, weil es nicht um Kleinigkeiten ging, sondern um falsche Entscheidungen, die Zeit, Geld und Hoffnung gekostet haben. Der Wendepunkt war meine erste Kundin. Sie hatte eine Veranstaltung geplant und einen Vertrag unterschrieben, bei dem sie mindestens zehn Teilnehmende brauchte, um überhaupt bei null rauszukommen. Die Kosten für Raum und Catering waren hoch, der Druck entsprechend. Sie ging zu der Agentur, die ich empfohlen hatte, und sagte, sie brauche Unterstützung und wünschte sich Flyer. Die Agentur fragte nach einem Corporate Design. Sie gab ihre Visitenkarten und einen Gutschein ab, daraus wurden Flyer gebaut. Fertig waren sie zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn und wurden dann in der Kleinstadt verteilt, beim Bäcker, Metzger, in der Tankstelle und im Supermarkt. Das Problem war nur: Die Region ist sehr traditionell geprägt und sie war im Bereich Klangmassage und Reiki unterwegs.

Das ist erklärungsbedürftig, braucht Vertrauen und gute Vorarbeit. Flyer waren in dieser Situation nicht das passende Mittel. Ergebnis: null Anmeldungen. Als ich die Agentur darauf angesprochen habe, kam als Begründung sinngemäß: Sie wollte ja nur Flyer und kam mit einem klaren Auftrag, also haben wir das gemacht. Genau das widerspricht meinen Werten. Wenn jemand Hilfe sucht, ist es unsere Aufgabe, ehrlich zu beraten, auch wenn das bedeutet, von einer Maßnahme abzuraten oder erst einmal einen Schritt zurückzugehen. Und da war sie, meine Entscheidung. Ich wollte nicht länger zusehen, wie Menschen Marketing einkaufen, das hübsch aussieht, aber am Ziel vorbeigeht. Ich wollte Marketing so machen, dass es trägt. Mit Klarheit, Strategie und Verantwortung. Seitdem starte ich nie mit der Frage „Welche Maßnahme soll es sein?“, sondern mit der Frage „Was ist das Ziel, was ist realistisch und welcher Weg passt wirklich zu Angebot, Zielgruppe und Kontext?“. MARKETFACTION ist daraus entstanden, damit Selbstständige und Unternehmen keine teuren Fehlentscheidungen kaufen, sondern einen Plan bekommen, der Wirkung entfaltet. Ohne Lärm, ohne Fake, ohne Getöse.

Welche Auswirkungen glauben Sie kann der Gewinn des Awards auf die Zukunft Ihres Unternehmens haben?

MB

Der Gewinn des German Customer Award 2025 hätte für MARKETFACTION vor allem einen Effekt: Er würde messbar Vertrauen vor dem Erstgespräch aufbauen. In meiner Arbeit verkaufen sich keine Standardprodukte, sondern Strategie, Klarheit und Begleitung. Genau dafür ist ein unabhängiges Qualitätssignal extrem wertvoll, weil es die Frage „Kann ich mich darauf verlassen?“ schneller beantwortet als jedes Eigenmarketing. Konkret sehe ich diese Auswirkungen auf die Zukunft meines Unternehmens:

Mehr Anfragen von passenden Kundinnen und Kunden: Der Award wirkt wie ein Filter. Er zieht Menschen an, die Wert auf Qualität und Verlässlichkeit legen, und reduziert No Budget No Fit Anfragen.

Kürzere Entscheidungswege im Verkauf: Wenn Glaubwürdigkeit und Kundenzufriedenheit bereits durch eine externe Auszeichnung sichtbar sind, werden Erstgespräche fokussierter und Entscheidungen fallen schneller. Das senkt meinen Akquiseaufwand spürbar.

Bessere Verhandlungsposition bei Projekten und Preisen: Ein Award stärkt die Argumentation für wertorientierte Budgets, weil er nicht auf Selbsteinschätzung basiert, sondern auf Kundenerfahrung und Qualitätswahrnehmung.

Stärkere Positionierung im Mittelstand und bei Employer Branding Projekten: Gerade bei KMU mit mehreren Entscheiderinnen und Entscheidern hilft ein Award, interne Diskussionen zu erleichtern, weil ein neutrales Gütesiegel die Auswahl absichert.

Neue Kooperationen und Sichtbarkeit in relevanten Netzwerken: Die Auszeichnung kann Türen öffnen für strategische Partnerschaften, Veranstaltungen und Fachformate, bei denen Vertrauen und Reputation Voraussetzung sind.

Unterm Strich würde der Award MARKETFACTION nicht nur sichtbarer machen, sondern vor allem die Basis für nachhaltiges Wachstum stärken: mehr passende Projekte, weniger Reibungsverluste in der Akquise und mehr Stabilität in Planung und Auslastung.

"Keine Schablonen. Keine Show. Deine Marke."

Monika Bendel – Inhaberin

Was macht Ihr Unternehmen anders im Bereich Kundenzufriedenheit als Ihre Mitbewerber?

MB

Wir denken Kundenzufriedenheit nicht als nettes Extra, sondern als Ergebnis von drei Dingen: ehrliche Beratung, klare Prozesse und spürbare Entlastung für Kundinnen und Kunden. Genau darin unterscheiden wir uns im Alltag deutlich von vielen Mitbewerbern. Erstens sagen wir auch mal Nein. Wenn eine Maßnahme nichts bringt oder zum Zeitpunkt nicht sinnvoll ist, empfehlen wir sie nicht. Wir verkaufen keine To-do-Liste, sondern den Weg, der zum Ziel passt. Das verhindert teure Fehlentscheidungen und schafft Vertrauen.

Zweitens starten wir nicht mit Maßnahmen, sondern mit Klarheit. Bevor irgendetwas umgesetzt wird, klären wir Ziel, Ausgangslage, Zielgruppe, Ressourcen und Prioritäten. Dadurch wird die Strategie anschlussfähig und die Umsetzung realistisch statt überambitioniert.

Drittens liefern wir nicht nur Ideen, sondern umsetzbare Ergebnisse. Unsere Workshops und Strategien enden nicht in PowerPoint, sondern in konkreten Bausteinen, mit denen Kundinnen und Kunden direkt weiterarbeiten können. Zum Beispiel eine prägnante Positionierung, eine EVP in Kurzform, ein Recruiting Content Plan oder klare nächste Schritte in Reihenfolge.

Viertens arbeiten wir nah dran und individuell. Keine Schablonen, keine Standardpakete, keine Lösungen von der Stange. Wir übersetzen komplexes Marketing in klare Entscheidungen und in Sprache, die zur Marke und zur Zielgruppe passt. Und fünftens halten wir die Zusammenarbeit verlässlich und transparent. Erwartungen werden früh geklärt, Entscheidungen dokumentiert, Prioritäten sauber gesetzt. Dadurch fühlen sich Kundinnen und Kunden nicht allein gelassen, sondern geführt, ohne Druck und ohne Show.

Unterm Strich entsteht Kundenzufriedenheit bei uns, weil Menschen sich verstanden fühlen, weil sie Klarheit gewinnen und weil sie Ergebnisse bekommen, die im Alltag funktionieren.

Wie schätzen Sie den Wettbewerb in Ihrer Branche ein und ist dieser besonders intensiv?

MB

Ja, der Wettbewerb in meiner Branche ist spürbar intensiv, aber nicht überall auf die gleiche Art. Auf den ersten Blick wirkt er extrem hoch, weil es sehr viele Anbieter gibt, von klassischen Agenturen über Freelancer bis hin zu Coaches und „Done for you“ Dienstleistern. Dazu kommt, dass Marketing heute durch KI Tools und Templates für viele „einfach“ aussieht. Das führt zu viel Austauschbarkeit im Markt und zu einem starken Preisdruck im unteren Segment. Intensiv ist der Wettbewerb vor allem dort, wo Leistungen als einzelne Maßnahmen verkauft werden. Also Social Media Betreuung, Ads, Website, Design, Flyer, Content Pakete. Hier konkurrieren viele über Preis, Geschwindigkeit und Versprechen. Genau das sorgt bei Kundinnen und Kunden häufig für Enttäuschung, weil Maßnahmen ohne Strategie selten nachhaltig wirken.

Im strategischen Segment ist der Wettbewerb kleiner, aber anspruchsvoller. Dort zählen Erfahrung, Methodik, Prozesssicherheit und die Fähigkeit, Komplexität zu sortieren und Entscheidungen herbeizuführen. Hier entscheidet nicht, wer am lautesten ist, sondern wer Klarheit schafft und Verantwortung übernimmt. Ich selbst sehe den Wettbewerb daher nicht als Bedrohung, sondern als Chance zur Abgrenzung. MARKETFACTION steht bewusst nicht für Schablonen oder Show, sondern für Strategie, klare Prioritäten und umsetzbare Ergebnisse. Und genau das wird in einem lauten Markt zunehmend wertvoll.

Wie hat sich die Arbeit in Ihrer Branche in den vergangenen Jahren verändert?

MB

Die Arbeit in meiner Branche hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert, vor allem in Tempo, Erwartungshaltung und Komplexität.

Erstens ist alles schneller geworden. Plattformen, Formate und Algorithmen ändern sich ständig, Trends kommen und gehen, und viele Unternehmen erwarten heute kurzfristige Ergebnisse. Das hat den Druck erhöht, ständig sichtbar zu sein und schneller zu produzieren, oft auch ohne saubere strategische Basis.

Zweitens hat sich der Markt stark ausdifferenziert. Früher war Marketing häufig klarer getrennt in klassische Werbung, PR und Online. Heute greifen Kanäle, Content, Performance, CRM und Community ineinander. Gute Arbeit bedeutet dadurch viel stärker, Systeme zu bauen, Prioritäten zu setzen und Schnittstellen zu orchestrieren, statt nur einzelne Maßnahmen zu liefern.

Drittens sind die Kundinnen und Kunden informierter, aber gleichzeitig auch verunsicherter. Viele haben schon etwas ausprobiert, kennen Buzzwords und Tools, haben aber oft keine Klarheit, was davon zu ihnen passt. Dadurch hat Beratung heute eine größere Rolle: Orientierung, Entscheidungsfähigkeit und Realismus sind mindestens so wichtig wie Kreativität.

Viertens ist Vertrauen zum Engpass geworden. Menschen sind werbemüde, skeptischer gegenüber Versprechen und reagieren sensibler auf Unauthentizität. Das zwingt Marketing zu mehr Substanz, besserer Zielgruppenkenntnis und einer klaren Markenhaltung.

Und fünftens hat KI die Arbeit verändert. Sie beschleunigt Produktion und Recherche enorm, ersetzt aber nicht Strategie, Positionierung und menschliches Gespür. Der Wert verschiebt sich weg vom reinen Erstellen hin zum Kuratieren, Entscheiden, Fokussieren und zur Qualitätssicherung.

Unterm Strich ist Marketing heute weniger „eine Kampagne bauen“, sondern viel stärker „ein tragfähiges System schaffen“. Und genau dafür braucht es Klarheit, Priorisierung und Verantwortung statt Aktionismus.

Was glauben Sie, sind die typischen Fallstricke in Ihrer Branche?

MB

Die typischen Fallstricke in meiner Branche entstehen fast immer dann, wenn Marketing als schnelle Maßnahme statt als strategischer Prozess verstanden wird. Die häufigsten sehe ich hier:

Erstens: Aktionismus ohne Fundament. Es wird sofort umgesetzt, bevor Ziel, Zielgruppe, Positionierung und Ressourcen geklärt sind. Dann sieht es nach außen nach viel Arbeit aus, bringt aber wenig Wirkung.

Zweitens: Maßnahmen verkaufen statt beraten. Viele Dienstleister liefern genau das, was bestellt wird, auch wenn es offensichtlich nicht passt. Das ist bequem, aber nicht verantwortungsvoll und führt zu Frust auf Kundenseite.

Drittens: Schablonen und One size fits all. Templates, Standard Funnels und Copy Paste Strategien werden übergestülpt, obwohl Branche, Markt, Angebot und Persönlichkeit nicht vergleichbar sind. Das Ergebnis ist Austauschbarkeit.

Viertens: Falsche Erwartungshaltung. Versprechen wie „schnell viele Leads“ oder „in kurzer Zeit skalieren“ sind verlockend, ignorieren aber oft Realität, Zeitbedarf und Prozessreife. Enttäuschung ist dann vorprogrammiert.

Fünftens: Fehlende Umsetzungsfähigkeit beim Kunden. Selbst gute Strategien scheitern, wenn intern Zeit, Verantwortlichkeiten oder Entscheidungskraft fehlen. Marketing wird dann zur Dauerbaustelle, weil niemand wirklich ins Tun kommt.

Sechstens: Fokus auf Optik statt Wirkung. Design, Content und Kanäle werden perfektioniert, aber ohne klare Prioritäten, Messpunkte und Conversion Logik. Schön ist nicht automatisch wirksam.

Siebtens: KPI Blindheit. Entweder wird gar nicht gemessen oder es werden die falschen Kennzahlen optimiert. Reichweite ohne Relevanz oder Leads ohne Passung kosten am Ende mehr, als sie bringen.

Genau deshalb arbeite ich anders: erst Klarheit und Prioritäten, dann passende Maßnahmen, dann Umsetzung in machbaren Schritten, mit realistischen Zielen und messbarer Wirkung.

Wie stellen Sie sich die Entwicklung Ihres Unternehmens in den nächsten Jahren vor?

MB

Ich sehe die Entwicklung von MARKETFACTION in den nächsten Jahren als bewussten Schritt von der stark personenbezogenen Beratung hin zu einem stabilen, skalierbaren Boutique Modell mit klaren Angeboten, wiederholbaren Prozessen und einem kleinen, eingespielten Team. Inhaltlich will ich mich noch stärker als strategische Partnerin für mittelständische Unternehmen positionieren, vor allem dort, wo Markenarbeit, Marketing und Employer Branding zusammenlaufen. Mein Fokus bleibt dabei klar: keine Schablonen, keine Show, sondern Konzepte, die im Alltag funktionieren und umgesetzt werden können.

Operativ möchte ich drei Dinge erreichen.

Erstens: Eine klar strukturierte Produkttreppe mit Einstiegsformaten und Premium Formaten, damit Kundinnen und Kunden passend einsteigen können.

Zweitens: Mehr Unabhängigkeit von reinem Networking durch eigene Kanäle wie LinkedIn, Newsletter und ausgewählte Events.

Drittens: Ein Team Setup, das Umsetzung und Qualität absichert, damit ich selbst stärker in Strategie, Führung und Weiterentwicklung arbeiten kann. Mein Ziel ist nicht Wachstum um jeden Preis, sondern gesundes Wachstum mit hoher Kundenzufriedenheit, planbarer Auslastung und einer Marke, die für Klarheit, Verlässlichkeit und echte Wirkung steht.

Welchen Tipp können Sie anderen Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern für eine herausragende Kundenzufriedenheit geben?

MB

Mein wichtigster Tipp lautet: Verwechsel Kundenzufriedenheit nicht mit Nettsein, sondern bau Verlässlichkeit. Das erreichst du am schnellsten mit drei einfachen Prinzipien: Sag früh die Wahrheit. Auch wenn es unbequem ist und auch wenn es dich kurzfristig Umsatz kosten könnte. Kundinnen und Kunden spüren sofort, ob du wirklich berätst oder nur abarbeitest. Führ statt zu verwalten. Klär Erwartungen, definier das Ziel, leg Verantwortlichkeiten fest und gib einen realistischen Fahrplan. Viele Unzufriedenheiten entstehen nicht durch schlechte Leistung, sondern durch Unklarheit. Liefer ein Ergebnis, das im Alltag nutzbar ist. Nicht nur eine schöne Präsentation, sondern etwas, das morgen umgesetzt werden kann, mit klaren nächsten Schritten und Prioritäten. Wenn du diese drei Punkte konsequent lebst, entsteht Kundenzufriedenheit fast automatisch, weil Menschen sich sicher fühlen, verstanden werden und Fortschritt sehen.

"Kundenzufriedenheit entsteht, wenn Menschen sich verstanden fühlen, Klarheit gewinnen und spürbar vorankommen."

Monika Bendel – Inhaberin

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