Die Transpair GmbH ist ein etablierter Spezialist für das KFZ-Schadenmanagement gewerblich genutzter Fahrzeuge und unterstützt seit vielen Jahren Flottenbetreiber, deren Fahrzeugnutzer und Werkstätten mit effizienten, strukturierten und wirtschaftlichen Lösungen im Schadenfall. Das Unternehmen verbindet digitale Prozesse mit hoher fachlicher Kompetenz und sorgt für transparente Abläufe entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Besonders hervorzuheben ist der ausgeprägte Serviceanspruch. Transpair überzeugt durch schnelle Reaktionszeiten, klare Kommunikation und eine konsequent lösungsorientierte Betreuung, die individuell auf die Anforderungen der Kunden abgestimmt ist. Transparenz und Verlässlichkeit stehen dabei stets im Mittelpunkt der Zusammenarbeit. Der starke Kundenfokus und die partnerschaftliche Herangehensweise spiegeln sich in einer außergewöhnlich hohen Kundenzufriedenheit wider. Im Interview erläutert Geschäftsführer Reinhard Heesen, was Transpair in Hinblick auf die Zufriedenheit ihrer Kunden so außergewöhnlich erfolgreich macht.
Reinhard Heesen – Geschäftsführer
Herr Heesen, herzlichen Glückwunsch zum erneuten Erhalt des German Customer Award. Was hat Sie dazu motiviert, das Unternehmen zu gründen?
In der Schadenabwicklung habe ich immer wieder erlebt: Viele Beteiligte arbeiten „ihren Teil“ ab – aber für den Kunden bleibt es trotzdem kompliziert. Genau diese Lücken spürt am Ende der Fuhrpark: Zeitverlust, Unsicherheit, Rückfragen, Standzeiten. Mich hat motiviert, das grundlegend einfacher zu machen. Transpair ist daraus entstanden, den Schadensfall für Unternehmen wie eine ausgelagerte Schadenabteilung zu lösen: ein Ansprechpartner, klare Abläufe, proaktive Information und konsequentes Dranbleiben – bis das Fahrzeug wieder einsatzbereit ist. Aus meiner Erfahrung im Werkstatt-/Service- und Flottenumfeld wusste ich: Es braucht weniger Schnittstellen und mehr Verantwortung. Unser Antrieb ist bis heute, den Stress aus dem Prozess zu nehmen und Verlässlichkeit im Alltag spürbar zu machen – Care, Trust, Easy als Verhalten, nicht als Behauptung.
Welche Auswirkungen glauben Sie kann der Gewinn des Awards auf die Zukunft Ihres Unternehmens haben?
Der Award kann für uns vor allem ein Vertrauensbeschleuniger sein. In der Schadenabwicklung ist die größte Hürde selten das „Ob“, sondern das „Kann ich mich darauf verlassen, dass es wirklich funktioniert – im Stressfall?“. Eine unabhängige Auszeichnung hilft, diese Vertrauensfrage schneller zu beantworten und verkürzt Entscheidungswege – besonders bei Flotten, die verständlicherweise sehr risikoavers sind. Gleichzeitig wirkt der Gewinn nach innen: Er ist Anerkennung für unser Team und unser Partnernetzwerk – und er setzt den Maßstab, den wir künftig jeden Tag wieder einlösen müssen. Für unsere Zukunft bedeutet das nicht „ausruhen“, sondern konsequent weiter investieren: klare Prozesse, proaktive Kommunikation, hohe Erreichbarkeit und ein Qualitätsniveau, das auch bei Wachstum spürbar bleibt. Care, Trust, Easy muss skalieren – sonst hat der Award keinen Wert. Und er stärkt unsere bestehenden Partnerschaften, weil er zeigt: Wenn alle Beteiligten sauber zusammenspielen, wird Servicequalität messbar – und ausgezeichnet.
„Service zeigt sich nicht, wenn alles läuft – sondern wenn es kracht. Dann übernehmen wir Verantwortung, bis alles wieder läuft.“
Reinhard Heesen – Geschäftsführer
Was macht Ihr Unternehmen anders im Bereich Kundenzufriedenheit als Ihre Mitbewerber?
Im Schadenfall entsteht Unzufriedenheit fast nie durch die Reparatur – sondern durch Funkstille und Unklarheit. Unser größter Unterschied ist deshalb proaktive Kommunikation und Transparenz: Wir melden uns, bevor Rückfragen entstehen, geben klare nächste Schritte und halten unsere Kunden verlässlich auf dem Laufenden. Das nimmt Stress aus dem Prozess und gibt Fuhrparkverantwortlichen wieder Kontrolle. Dazu arbeiten wir mit einem festen Ansprechpartner und klaren Abläufen, damit Informationen nicht verloren gehen und Entscheidungen schnell getroffen werden können. So wird Service im Ernstfall nicht zur Geduldsprobe, sondern planbar – genau das macht Kundenzufriedenheit für uns aus.
Wie schätzen Sie den Wettbewerb in Ihrer Branche ein und ist dieser besonders intensiv?
Der Wettbewerb in unserer Branche ist vor allem anspruchsvoll. Nicht, weil es nur um „mehr Anbieter“ geht, sondern weil im Schadenfall die Erwartungen extrem hoch sind: Es muss schnell gehen, transparent sein und zuverlässig funktionieren – trotz vieler Beteiligter und Schnittstellen. Von außen wirken Leistungen oft ähnlich, aber die Qualität zeigt sich erst im Ernstfall. Zusätzlich gibt es Preisdruck, weil Schadenmanagement häufig als administrative Dienstleistung unterschätzt wird. In der Praxis entscheidet jedoch die Umsetzung über Standzeiten, Aufwand und Stress beim Kunden. Wer nur Prozesse verwaltet, ist austauschbar – wer Verantwortung übernimmt und proaktiv führt, wird empfohlen.
Wie hat sich die Arbeit in Ihrer Branche in den vergangenen Jahren verändert?
Die Arbeit im Schadenmanagement hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert – vor allem in drei Punkten: Erstens ist die Komplexität gestiegen. Moderne Fahrzeuge, Assistenzsysteme und vernetzte Technik machen Schäden technisch anspruchsvoller und erhöhen Abstimmungsaufwand sowie Dokumentationspflichten. Zweitens hat sich die Erwartungshaltung verändert: Kunden wollen schnelle Reaktionszeiten, transparente Statusinformationen und klare nächste Schritte – ohne selbst nachtelefonieren zu müssen. Drittens sind Kapazitäten und Verfügbarkeiten volatiler geworden, etwa durch Teileversorgung und Werkstatt-Auslastung. Gerade deshalb entscheidet heute weniger „der Prozess auf dem Papier“, sondern das Gefühl von Kontrolle im Ausnahmezustand: Weiß ich, was passiert? Wer ist verantwortlich? Wann bin ich wieder mobil? Unsere Arbeit richtet sich genau darauf aus – Komplexität reduzieren, Klarheit schaffen und Verlässlichkeit im gesamten Ablauf sichern.
Was glauben Sie, sind die typischen Fallstricke in Ihrer Branche?
Im Schadenmanagement sind es selten die großen Fehler – es sind die kleinen Lücken an den Schnittstellen, die später teuer werden. Typische Fallstricke entstehen genau dort. Der erste ist fehlende Transparenz: Wenn Status, Zuständigkeiten und nächste Schritte unklar sind, beginnt das Nachtelefonieren – und genau an dieser Stelle entsteht Frust. Der zweite Fallstrick sind wechselnde Ansprechpartner und unklare Verantwortung. Wenn Informationen mehrfach erklärt werden müssen oder Entscheidungen liegen bleiben, verlängern sich Standzeiten und der Kunde verliert das Gefühl von Kontrolle. Drittens wird der Schadenfall oft zu spät aktiv gesteuert. Kleine Verzögerungen am Anfang – Dokumente, Freigaben, Ersatzmobilität, Terminierung – werden später zu großen Problemen. Und ein vierter Punkt ist die falsche Prioritätensetzung: Wenn man nur auf Preis schaut, ohne Qualität, Erreichbarkeit und Prozesssicherheit mitzudenken, zahlt man am Ende mit Zeit und Stress. Genau deshalb braucht es klare Abläufe, proaktive Kommunikation und konsequentes Dranbleiben über alle Beteiligten hinweg.
Wie stellen Sie sich die Entwicklung Ihres Unternehmens in den nächsten Jahren vor?
Wir wollen wachsen – aber nur so, dass der Kunde es als mehr Verlässlichkeit spürt, nicht als mehr Masse. In den nächsten Jahren wollen wir Transpair gezielt weiter ausbauen – aber nicht um jeden Preis. Unser Ziel ist, mehr Flotten zu entlasten und Schadenmanagement so planbar zu machen, dass Kunden im Ernstfall Klarheit und Kontrolle behalten. Wachstum ist für uns nur dann sinnvoll, wenn Servicequalität messbar mitwächst. Dafür investieren wir in drei Bereiche: Erstens in klare, skalierbare Prozesse und digitale Unterstützung, die Transparenz und Geschwindigkeit erhöhen – ohne den persönlichen Ansprechpartner zu ersetzen. Zweitens in den Ausbau und die Steuerung unseres Partnernetzwerks mit klaren Standards, damit Qualität und Verfügbarkeit verlässlich bleiben. Drittens in unser Team: Ausbildung, Servicekultur und die Fähigkeit, proaktiv zu kommunizieren und Verantwortung zu übernehmen. Unsere Vision ist, als „ausgelagerte Schadenabteilung“ für gewerbliche Flotten noch stärker wahrgenommen zu werden: weniger Aufwand, weniger Standzeit, weniger Stress – und ein Kundenerlebnis, das so verlässlich ist, dass man uns weiterempfiehlt.
Welchen Tipp können Sie anderen Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern für eine herausragende Kundenzufriedenheit geben?
Kundenzufriedenheit entsteht oft in den Momenten, in denen der Kunde spürt: Ich bin nicht allein. Mein wichtigster Tipp: Machen Sie Service proaktiv und verlässlich – gerade dann, wenn es kompliziert wird. Legen Sie klare Standards fest, die Kunden wirklich entlasten: kurze Reaktionszeiten, ein klarer Ansprechpartner, verständliche nächste Schritte und regelmäßige Updates, bevor Rückfragen entstehen. Denn Menschen bewerten im Kern nicht Prozesse, sondern Sicherheit: Passiert etwas? Kümmert sich jemand? Weiß ich, wie es weitergeht? Wer Verantwortung übernimmt und transparent bleibt, schafft Vertrauen – und aus Vertrauen wird Empfehlung.
„Wenn Menschen entlastet werden, gewinnen sie Zeit, Klarheit und Handlungsfähigkeit. Das ist für uns der Sinn von Dienstleistung.“
Reinhard Heesen – Geschäftsführer